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Arbeitsgruppe StrabMod

Modellautos lernen das fahren

Car-System:
Und Sie bewegen sich doch ! oder
Modellautos
lernen das fahren



Erstellt als Homepage vom Volker Meine
email: meine@ikm.uni-hannover.de .
Letzte Änderung:  24.04.2014:



 

Bild 1.

Der fertige Umbau zum CarSystem Fahrzeug

 
 Allgemein dürfte das Faller CarSystem bekannt sein. Wenn nicht, hier  eine kurze Erklärung: H0-Modellautos mit Motorantrieb fahren wie von Geisterhand gesteuert auf den Straßen eines Dioramas, einer Eisenbahn- oder Straßenbahnanlage. Ein in der Straße unsichtbar eingelegter Spezialdraht macht es möglich. Auf der Spielwarenmesse vorgestellt und schon im Handel sind ein Mercedes-Benz 300T, ein Mercedes-Benz 230G von herpa und ein VW-Bully von Brekina. Die Fahrzeuge verfügen über eine lenkbare Vorderachse, an der ein Schleifer mit einem winzigen Magneten befindet. Geht die Fahrt in die Kurve, werden über den Schleifer die Räder eingelenkt und das Modell folgt willig dem unsichtbaren Draht in der Fahrbahn. Außerdem verfügen die Modelle über eingebaute Akkus, eine  Ladebuchse  sowie  einen  Ein-Ausschalter. Die Fahrzeit mit einer Akku-Ladung beträgt zwischen 4 bis 10 Stunden, wobei die 10 Stunden durch eine Drosselung erreicht wird. 

Wer jetzt glaubt, all diese Dinge können nur in Lkw's oder Bussen Platz finden, sieht sich getäuscht. Auf der Spielwarenmesse vorgestellt und schon im Handel sind eine Mercedes-Benz 230G von Herpa und ein VW-Bully von Brekina. Beide Modelle sind mit Motor, Akku, Ein-Aus-Schalter, Ladebuchse, und Lenkung ausgestattet. 

Bild 2. Unterseite des Modells mit Antrieb und Lenkung. Am Tank der Reed-Kontakt.
 
Darüber hinaus besitzen alle Faller Modelle, auch die Pkw, einen  Reedkontakt, mit dessen Hilfe über einen unter der Fahrbahn eingelassenen Elektromagneten die Modelle zum Anhalten gebracht werden können. In Verbindung mit der ebenfalls lieferbaren Verkehrsampel lassen sich so alle Kreuzungen sichern, da an den roten Ampeln die Modelle über den Magneten gestoppt werden. Vorstellbar ist auch ein Halten der Fahrzeuge vor Geschäften, Einfahrten oder Bushaltestellen. Nicht verschwiegen werden soll, daß es mittlerweile auch elektrische Weichen gibt. So ist es möglich, die Fahrzeuge individuell zu steuern. Für den Straßenbau gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man verwendet  die von Faller angebotenen Fertig-Straßen, oder man baut sich die  Straßen selber. Die Straßenteile von Faller bestehen aus einem Stück Pappe mit Schwalbenschwanz-Verbindungen an den Übergängen. In  dieser Pappe ist eine Nut eingepresst, in der der Fahrdraht eingelegt wird. Anschließend wird eine selbstklebende graue Straßenfolie mit Mittelstreifen darüber geklebt. Allerdings haben diese Fahrbahnteile recht große Radien und Fahrbahnbreiten. 

Bild 3. "Innenleben" der Pritsche mit Akku's und Motor.

Da bleibt fast immer nur der Selbstbau. Dabei wird der Fahrdraht provisorisch mit Tesafilm auf der Grundplatte befestigt. Nach erst Testfahrten wird dann der Draht mit Faller Straßen-Spachtelmasse verdeckt. Anschließend wird mit der Spezialstraßenfarbe das ganze grau eingefärbt. Das vorher Gesagte soll nur einen kurzen Einblick in die Möglichkeiten des  Car-Systems geben. Es kann aber sein, dass gerade Ihr Lieblingsmodell nicht verfügbar ist, dann bricht das Modellsammler-Herz. Oft kann ich weiterhelfen und auch das von Ihnen speziell ausgewählte Standmodelle mit Lenkung und Antrieb aufrüsten. Die Palette der Modelle und Bedruckungen der Hersteller wird ja laufend erweitert. Schreiben Sie mir eine email: volker.meine@htp-tel.de


Ein sehr interessantes Thema ist das automatische fahren der Fahrzeuge,  die Interessengemeinschaft beschäftigt sich mit den fahrenden Modellfahrzeugen H0 in 1:87.  Fahrzeuge mit Lenkung durch Magnetstreifen oder Eisendraht werden als Ersatz oder in Kombination mit einer Modelleisenbahn betrieben. Es werden auch Fahrzeuge mit IR- und Funksteuerung verwendet. Einige sind frei lenkbar auf einem Diorama zu betrieben. Diese interessante Seite ist zu finden unter:  http://www.modellautobahnen.de  


Euer Volker Meine


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